konsekutiv

 

Einmal geht jede Ausbildung zu Ende...

Zweites Theologisches Examen
Das Vikariat schließt mit dem Zweiten Theologischen Examen ab. Die praktischen Prüfungen (Lehrprobe, Gottesdienst) erfolgen im letzten Drittel der Ausbildungszeit. Die schriftlichen Arbeiten werden im Rahmen der Praxisfelder erstellt. Am Ende steht eine mündliche Prüfungswoche. Prüfungsinhalt sind die reflektierten Praxiserfahrungen.
Die II. Theologische Prüfung besteht aus:
(1) den schriftlichen Prüfungsleistungen (Darstellung und Reflexion der Vorbereitung und Durchführung eines Seelsorgeprojektes im Fach Poimenik; Darstellung und Reflexion der Vorbereitung und Durchführung eines gemeindebezogenen Projektes im Fach Pastoraltheologie.
(2) den mündlichen Prüfungen in den Fächern Religionspädagogik, Homiletik, Liturgik, Poimenik, Pastoraltheologie und Kirchenrecht.
(3) der Lehrprobe (einschl. schriftlicher Darlegung), des Gottesdienstes (einschl. schriftlicher Darlegung) und der Disputation über Thesen zu dem gemeindebezogenen Projekt.  
 
Probedienst
Nach dem Zweiten Examen erfolgt die Übernahme den kirchlichen Dienst und das Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrats entscheidet über Ihre Aufnahme in den Probedienst. Danach werden Sie vom Personalreferat über die Entscheidung und Ihren Einsatzort informiert. Die Zuweisung zu den Probedienststellen wird von der Abteilung Personaleinsatz im Evangelischen Oberkirchenrat koordiniert. Kirchenrätin Gabriele Hofmann informiert während des Vikariats ausführlich über den Probedienst. In der Transfer II-Woche am Ende des Vikariats gibt es noch einmal Informationen zur Begleitung im Probedienst.
 
Fortbildung in der ersten Amtsjahren (FEA-Kurse)
Im Probedienst und den ersten Jahren in Pfarrdienst besuchen Sie ein geregeltes und regelmäßiges Fortbildungsprogramm. Es übt ein, dass Fortbildungen sowohl dem Zugewinn von Kompetenzen dient, als auch den kollegialen Austausch fördert.
 
Ordination
Mit Beginn des Probedienstes in einer Kirchengemeinde werden Sie ordiniert. Die Evangelische Landeskirche in Baden feiert im März bzw. im Oktober jeweils einen zentralen Ordinationsgottesdienst unter Leitung der Landesbischöfin. Die Landesbischöfin besucht jede Ausbildungsgruppe in einem der Vertiefungskurse und informiert über den Ordinationsgottesdienst. Bei der Ordinationsrüste nach der Übernahme innerhalb der Transfer II-Woche am Predigerseminar wird der Gottesdienst mit der Gruppe der zu Ordinierenden vorbereitet.
Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott. 2. Korinther 5,19-20
(Erste Lesung zur Ordination)
 

 

Auf dem weiteren Weg als Pfarrerin und Pfarrer wünscht auch das Predigerseminar alles Gute, ermutigende Erfahrungen in den Gemeinden und in der Schule, heitere Gelassenheit im Dienst, kollegiales Miteinander, Freude an der Arbeit und in allem Gottes Segen!