Die Strukturen unserer Arbeit haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Dementsprechend wurde es nun auch nötig, die Formen unserer theologischen Fortbildungen dem veränderten Bedarf anzupassen. Das über viele Jahre sehr geschätzte Kontaktstudium, bei dem sich eine kleine Gruppe von Pfarrerinnen und Pfarrer drei Monate Zeit genommen haben, um intensiv an der eigenen theologischen Haltung und Sprachfähigkeit zu arbeiten, wurde daher grundsätzlich überarbeitet. Das Langzeitformat wurde aufgrund der schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Arbeit in Kooperationsräumen und angesichts vieler Vakanzen immer weniger genutzt.
Daher gibt es nun ab 2026 die Möglichkeit, an theologischen Studienwochen im Moratahaus teilzunehmen. Weiterhin steht die Stärkung der theologischen Haltung und Sprachfähigkeit im Zentrum. Statt drei Monaten laufen die Fortbildungsangebote mit verschiedenen Schwerpunktthemen jeweils fünf Tage (Montag bis Freitag). Außerdem sind diese Fortbildungen nun auch für Diakoninnen und Diakone geöffnet.
Wählen können Sie aus Angeboten wie Glaube in Alltagssprache, Gemeinsame Predigtarbeit, Theologische Woche mit der FEST, Liturgische und sprachliche Präsenz oder einer geistlichen Prozesswerkstatt. Erste Angebote starten bereits im Februar 2026. Informieren Sie sich gerne über das volle Angebot (www.bildungskirche.com).
Alle Maßnahmen werden von der Fortbildungsabteilung verantwortet und finanziert. Die Anmeldung ist über die Bildungskirche (Dienstweg bitte einhalten) möglich. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Joachim Vette: joachim.vette@ekiba.de
Übrigens: Da das „Haus Respiratio“ in Schwanberg zum 30. Juni 2026 geschlossen wird, erarbeitet die Landeskirche derzeit als Nachfolgeangebot das sogenannte „Auszeitenprogramm“, das im Herbst 2026 beginnen soll. Dieses Angebot zur Burnout-Prävention und zur Resilienzstärkung soll nicht nur für theologische, sondern auch für andere Berufsgruppen der Landeskirche geöffnet werden. Nähere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vorab.