Ich leb(t)e gerne im TSH, weil ...

Dr. Ellen Ueberschär (1992/93; heute Generalsekretärin des Deutschen Evang. Kirchentages)

 Quelle: Ellen Ueberschär

Quelle: Ellen Ueberschär

Morgens beim Frühstück mit angehenden Juristen über die sprachliche Schönheit von Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes diskutieren, zum Mittagessen von der Althistorikerin die fröhliche Nachricht hören, dass die Vorlesung komplett auf Latein gehalten wurde – allein der Alltag im Theologischen Studienhaus war für mich spannend und unterhaltsam. Den Austausch über die Fakultäten hinweg, die abendlichen gemeinsamen Veranstaltungen und das Gefühl, intensiv und frei von jeder Hausarbeit studieren zu können – das habe in meiner Zeit im Studienhaus sehr genossen. Klar, habe ich auch Freunde gefunden und Verbindungen, die bis heute halten. Anstrengend, weil das Telefonieren auf dem Flur unbequem war, denn nur dort waren Apparate installiert.

Berthold Münch (WS 1975/1976-SS 1977, damals Jurastudent, heute Rechtsanwalt)

 Quelle: Berthold Münch

Quelle: Berthold Münch

Die Zeit im Theologischen Studienhaus, damals noch im alten Haus in der Neuenheimer Landstr. 34, habe ich in sehr guter Erinnerung behalten. Sie war in vieler Hinsicht prägend. Das was ich jetzt beruflich mache, nämlich für Flüchtlinge und AusländerInnen in engem Zusammenwirken mit Diakonischem Werk und Caritas anwaltlich zu arbeiten, hat dort seinen Anfang genommen.

Gerade die Freiräume zur persönlichen Entfaltung junger Menschen sind für mich heute weiterhin ein Aspekt, der das TSH zu einem besonderen Wohnheim für Studierende macht. Die einmalig offene Atmosphäre und das Konzept, dass Theologie-Studierende, Nicht-Theologie-Studierende, ausländische Studierende, deutsche Studierende, Stipendiaten und Stipendiatinnen, ob sie nun Christen sind oder nicht, Kontaktpfarrer und Kontaktpfarrerinnen und auch die Lehrvikare und Lehrvikarinnen vielfältige Begegnungsmöglichkeiten haben, sind etwas ganz Besonderes. Und natürlich: den Studienleiter/ die Studienleiterin finde ich sehr wichtig für die Orientierung und den vielbeschworenen Geist des Hauses.

Ich kann nur empfehlen, bewerben Sie sich, ob Sie Theologie studieren oder ein anderes Fach, nutzen Sie die überaus kostbare Zeit im Theologischen Studienhaus.

Gabriele Meister (WS 2005/06-SS 2007, heute: Journalistin)

 Quelle: Gabriele Meister

Quelle: Gabriele Meister

In meine Rolle als Studentin musste ich erst hineinwachsen – mit Unsicherheiten umgehen, meinen Perfektionismus bremsen, entdecken, was ich kann. In dieser Zeit habe ich mich in der „TSH-Familie“ gut aufgehoben gefühlt. Manche Freundschaften halten bis heute. Super waren auch unsere Japan-Reise, das karibische Sommerfest, die illegalen Gummiboot-Fahrten und natürlich der Garten mit den Pfirsichen. So schön werde ich nie wieder wohnen. Aber ich gönne es meinen jüngeren „TSH-Geschwistern“ von Herzen, dass sie das jetzt genießen.

Christina Biere (1999-2001, heute: Pfarrerin in Hagen/Westfalen)

 Quelle: Christina Biere

Quelle: Christina Biere

Ich erinnere mich sehr gerne an meine Zeit im Studienhaus zurück. Gleich zum ersten Semester 1999 zog ich ein und die Kontakte im Haus halfen mir sehr, ins Theologiestudium hinein zu finden. Ich habe einen Schatz dort gefunden und Freundschaften, die bis heute halten. Als besonders schön und prägend erinnere ich die Morgenandachten, die Musikabende, die Sonntagskochgruppen, die Feiern zur Schlossbeleuchtung und die internationalen Kontakte!

Felix Alze-Plagge (WS 1995/96-SS 1997; studierte damals Theologie, heute: Heilpraktiker)

 Quelle: Felix Alze-Plagge

Quelle: Felix Alze-Plagge

Einige der besten Freundschaften sind bei mir im TSH entstanden - besonders toll natürlich, dass ich dort auch meine Frau kennengelernt habe. Es war einfach klasse, sich am Mittag in den Zimmern zu einem Kaffee zu treffen oder noch spät abends im Fernsehraum sich zu unterhalten, während irgend ein Quatsch in der Glotze lief. Das war irgendwie eine eingeschworene Gemeinde dort. Die vier Semester haben sehr viel Spaß gemacht.

Hanna Miether (seit WS 12/13, studiert Evang. Theologie)

 Quelle: Hanna Miethner

Quelle: Hanna Miethner

Reiche Diskussionen, die besten Flurgespräche, wirklich guter Tee und dein nächster Plan für etwas Großes: alles ein Klopfen weit weg!

Lisanne Teuchert (2009-2012, heute: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Evang. Theologie)

 Quelle: Lisanne Teuchert

Quelle: Lisanne Teuchert

Die Zeit im TSH hat mich rundum bereichert: ein Ort, um mich auszuprobieren (durch Gremien und durch kreative Entfaltung), gute Gespräche zu führen, Freundschaften fürs Leben zu knüpfen (und meinen Mann kennenzulernen) und den Horizont zu erweitern, nicht zuletzt durch Studierende anderer Fächer und anderer Kulturkreise. Kein Gruppenzwang, sondern sofort gutes Ankommen am neuen Studienort. Das Beste, was Dir in Heidelberg passieren kann!

Christopher Noll (2011-2013, studiert Evang. Theologie)

 Quelle: Christopher Noll

Quelle: Christopher Noll

Das Schöne am TSH ist der gemeinsame Weg, den man im Hinblick auf Studium, Glauben und Leben mit viel Erkenntnis bestreiten kann.

Judit Boróka Bedö (2012-2014, Stipendiatin aus Rumänien, studiert Evang. Theologie)

Ich lebe gern hier, weil es einem nie langweilig wird, spontan oder abgesprochen machen wir immer etwas zusammen.

Jonas Rösel (seit WS 2012/13, studiert Geschichte und Islamwissenschaften)

 Quelle: Jonas Rösel

Quelle: Jonas Rösel

Ich genieße meine Zeit im TSH, weil es keinen besseren Ort gibt, Studium und Studentenleben zu genießen.

Nicole Reif (seit WS 2012/13, studiert Evang. Theologie)

 Quelle: Nicole Reif

Quelle: Nicole Reif

Ich lebe gern im TSH, weil ich mich hier wie in einer großen Familie fühle! Man findet immer jemanden zum Reden.

Katinka Kornhaß (seit WS 2012/13, studiert Evang. Theologie)

 Quelle: Katinka Kornhaß

Quelle: Katinka Kornhaß

Das Praktische am TSH ist die coole Lage an der Alten Brücke. Nur wenige Schritte trennen uns von der Altstadt. Das ist super am Morgen, wenn man schnell zur Uni muss, und am Abend, wenn man spontan noch was trinken gehen möchte. Man sollte allerdings keine Angst vor Touristen mit Fotoapparaten, fremden Sprachen oder Straßenmusik haben ... sonst wird der Weg über den Fluß zur Qual!