Bewerbung und Fristen

Zielgruppen

Die Möglichkeit, sich zum Kontaktstudium im Sommer-Semester 2017 zu bewerben, haben: Pfarrerinnen und Pfarrer, Dekaninnen und Dekane, Schuldekaninnen und Schuldekane, Kantorinnen und Kantoren.

Pfarrerinnen und Pfarrer, Dekaninnen und Dekane, Schuldekaninnen und Schuldekane studieren an der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, Kantorinnen und Kantoren an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Unter besonderen Bedingungen ist ein Kontaktstudium im Ausland möglich.

Inhalte und Organisation des Kontaktstudiums

Das Kontaktstudium trägt dazu bei, sich im Abstand vom beruflichen Alltag mit wissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen, die berufliche Praxis zu reflektieren und fachliche Schwerpunkte zu vertiefen. Es ist auch ein besonderer Ort für eine persönliche Besinnung, den kollegialen Austausch und die geschwisterliche Gemeinschaft.

Während der Dauer des Kontaktstudiums findet für die Studierenden in Heidelberg eine obligatorische Begleitveranstaltung mit je einem Termin in der Woche statt. Sie soll die Möglichkeit zur gemeinsamen theologischen Arbeit geben, ein Forum für die Erörterung aktueller Fragen aus den verschiedenen theologischen Fachgebieten sein und der Selbstreflexion sowie der Reflexion eigener Praxis dienen. Die Veranstaltung lebt in einem hohen Maß vom Engagement der Teilnehmenden.

Die Teilnehmenden berichten unmittelbar nach Abschluss dem Evangelischen Oberkirchenrat schriftlich über das Kontaktstudium bzw. Studiensemester. Die Berichte dienen der Kirchenleitung zur Qualitätssicherung der Fortbildung, für die Teilnehmenden tragen sie zur individuellen und beruflichen Auswertung ihrer Erfahrungen und Erkenntnisse im Kontaktstudium bei (Evaluation).

Bewerbungsverfahren, Termine, Fristen

Das Kontaktstudium kann frühestens nach sieben Jahren Dienst beantragt werden. Eine zweite und gegebenfalls dritte Zulassung zum Kontaktstudium nach jeweils zehn Jahren hängt von der Nachfrage ab. Die Möglichkeit, am Kontaktstudium teilzunehmen, besteht zurzeit bis spätestens sechs Jahre vor dem voraussichtlichen Ruhestand.

Das Kontaktstudium 2017 in Heidelberg beginnt mit der Einführungstagung vom 3.-5. April 2017, das Studiensemester beginnt am 18. April und endet am 29. Juli 2017.

Bewerbungsfrist: 30. September 2016 auf dem Dienstweg an den Evangelischen Oberkirchenrat, Abteilung Personalförderung.
Zur Bewerbung gehören: eine Beschreibung der Beweggründe und Zielsetzung, ein Vertretungsplan für Gemeinde und Schule, ein Votum des bzw. der Dienstvorgesetzten (Dekanat, Schuldekanat, Landeskantorat, Ältestenkreis bzw. Kirchengemeinderat).

Die Entscheidung über die Zulassung geht den Bewerbenden bis zum 15. November 2016 zu.

Kosten

Die Teilnehmenden zahlen 750,- € als Eigenbeitrag an die Landeskirche. Hinzu kommen zurzeit 102,- € als Einschreibegebühr für das Gaststudium an der Universität. Die Landeskirche übernimmt die Kosten für die Unterbringung im Morata-Haus. Außerdem werden für die An- und Abreise sowie für zwei Fahrten nach Hause während des Kontaktstudiums die Fahrtkosten erstattet. Alle weiteren (z. B. aus der Trennung von der Familie entstehenden) Kosten sind von den Teilnehmenden zu tragen. Für die Teilnahme am Kontaktstudium werden vierzehn Kalendertage auf den Jahresurlaub angerechnet.

Weitere Informationen

Gerne berät die am Kontaktstudium Interessierten der Leiter der Abteilung Personalförderung im Personalreferat des Evangelischen Oberkirchenrates Karlsruhe, Kirchenrat Michael Löffler, Tel. 0721-9175-214, die am Studiensemester Interessierten der Landeskirchliche Beauftragte für Gemeindediakoninnen und Gemeindediakone, Herr Werner Volkert, Tel. 0721-9175-205. Weitere Informationen enthält das „Merkblatt zum Kontaktstudium“, es kann beim Evangelischen Oberkirchenrat, Abteilung Personalförderung, Postfach 2269, 76010 Karlsruhe, angefordert bzw. im Internet www.ekiba.de abgerufen werden.